Deutsche Direktvertriebsbranche in 2015 um knapp sieben Prozent gewachsen

Die Direktvertriebsunternehmen in Deutschland verzeichneten für das Jahr 2015 einen Gesamtumsatz von 16,3 Milliarden Euro. Dies entspricht einem Umsatzplus von sieben Prozent im Vergleich zum Vorjahr, in dem 15,3 Milliarden Euro umgesetzt wurden.

Seit 2011 hat der Umsatz der Direktvertriebsbranche im Durchschnitt jedes Jahr eine Steigerung von etwa sechs Prozent erreichen können.
 

Zu diesen Ergebnissen kam die aktuelle Marktstudie der Universität Mannheim, die im Auftrag des Bundesverbands Direktvertrieb Deutschland e.V. (BDD) durchgeführt wurde. Prof. Dr. Florian Kraus von der Universität Mannheim:

"Auch die Verkaufsparty erfreut sich bei den Direktvertriebsunternehmen an zunehmender Beliebtheit. 50 Prozent aller Unternehmen setzen auf die Verkaufsparty als häufigsten Vertriebsweg. In 2014 waren es noch 47 Prozent. Darüber hinaus verfügen etwa 40 Prozent der Betriebe über einen Internetshop und nutzen diesen als zusätzlichen Verkaufsweg."

"Die Zahlen sprechen eine klare Sprache", kommentiert Jochen Acker, BDD-Vorstandsvorsitzender das Umsatzwachstum. "Die kontinuierliche Steigerung der Umsätze macht deutlich, dass der Direktvertrieb weiterhin von vielen Menschen geschätzt wird. Neben dem anonymen Einkauf im Internet geht die Bevölkerung gerne auf Verkaufspartys und genießt das gesellige Beisammensein." Der Blick in die Zukunft ist positiv: Für das aktuelle Geschäftsjahr prognostizieren die befragten Unternehmen ein erneutes Umsatzwachstum von ca. neun Prozent.

Zur Studie
In der Studie der Universität Mannheim werden die Ergebnisse der Unternehmensbefragung im Direktvertrieb in Deutschland zusammengefasst. Ziel der Marktstudie ist es, einen Einblick in die aktuelle Situation von Direktvertriebsunternehmen in Deutschland auf Basis der Erhebung von Daten aus 2015 zu geben. An der Online-Befragung der Universität nahmen Anfang 2016 mehr als 284 Unternehmen teil.

 

Über den Bundesverband Direktvertrieb Deutschland e.V. 
Seit über 45 Jahren setzt sich der Bundesverband Direktvertrieb Deutschland e.V. (BDD) für die Interessen der Direktvertriebsunternehmen des privaten Konsumgüter- und Dienstleistungsbereichs ein. 1967 als Arbeitskreis „Gut beraten – zu Hause gekauft“ gegründet, haben sich die BDD-Mitglieder zur Einhaltung von Verhaltensstandards verpflichtet, die für ein faires Miteinander im Direktvertrieb sorgen.

 

Im BDD sind 45 Unternehmen organisiert, die ganz unterschiedliche Produkte bzw. Dienstleistungen verkaufen. Dazu gehören z.B. Haushaltswaren, Reinigungsmittel, Bauelemente, Getränke, Nahrungsergänzungsmittel, Kosmetik- und Schönheitsartikel, Schmuck, Heimtiernahrung sowie Energiedienstleistungen.